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Erfahrungsbericht einer Pflegeeinrichtung mit kooperierenden Ärzten

Die Vorteile, die sich durch das Berliner Projekt ergeben, sind zum einen, dass die mit uns im Rahmen des Berliner Projekts kooperierenden Ärzte, in unserem Fall ein Hausarzt und eine Psychiaterin, 24 Std. lang 365 Tage die ärztliche Versorgung sicherstellen. Ist die persönliche Erreichbarkeit nicht gegeben, so haben die Pflegekräfte die Möglichkeit telefonisch oder per Mail die Ärzte zu kontaktieren. Die Ärzte antworten zeitnah für die weitere Behandlung der Bewohner.

Zum anderen führen der Hausarzt und die Psychiaterin mindestens wöchentlich Visiten bei den Bewohnern im Haus durch. Dies birgt einen weiteren Vorteil, da die Ärzte unsere Bewohner kennen und sie somit eine effektivere und schnellere Hilfe einer Behandlung durchführen können.

Durch die schnelle Erreichbarkeit der Ärzte werden die Behandlungszeiten reduziert, eine mögliche Behandlung wird schneller begonnen und somit eine mögliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Bewohners verzögert bzw. verhindert. Die Bewohner werden weniger ins Krankenhaus eingewiesen, da die Ärzte die Anamnese und den Verlauf der Erkrankungen der Bewohner besser abschätzen können.

Die Bewohner bauen ein gutes Verhältnis zu den Ärzten auf, was zum Heilungsprozess erheblich beiträgt.

Ein weiterer und nicht unwesentlicher Vorteil ist, dass eine effektivere medikamentöse Behandlung der Bewohner erfolgt. Durch die Zusammenarbeit der Ärzte mit dem Pflegepersonal, aber auch die Absprache untereinander, werden die Bewohner optimaler versorgt. Es wird eine Über- oder Untermedikation vermieden und auf Probleme mit der bestehenden Medikation zeitnah reagiert.

Jens Seefeldt
Pflegedienstleiter
CURANUM Psychiatrisches Pflegezentrum Am Wannsee
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ERFAHRUNGSBERICHTE

Einrichtungen, Ärzte und Bewohner teilen ihre Erfahrungen, um Einblicke in das Berliner Projekt zu geben.

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