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SCHNITTSTELLENSEMINARE

Schnittstellenseminare finden zweimal jährlich – in der Regel Ende Mai und Ende November – statt.

Zur Qualitätssicherung und zur Unterstützung der teilnehmenden Berufsgruppen werden spezifische Versorgungsthemen aus Sicht von Pflegekräften, Therapeuten und Ärzten behandelt.

Die Schnittstellenseminare ermöglichen den Teilnehmern einen regelmäßigen einrichtungsübergreifenden Erfahrungsaustausch.


SPEZIELLE HERAUSFORDERUNGEN IN PFLEGEEINRICHTUNGEN

23. Schnittstellenseminar

Seminartermin: 27.11 2019


Referenten

Bild: Katja Knoll

Katja Knoll

Leitende Oberärztin in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und
Ästhetische Chirurgie / Zentrum für Wundmedizin im Vivantes
Klinikum am Friedrichshain
Kursleiterin für die zertifizierte
Wundexpertenausbildung (ICW)

1. Vortrag: „Chronische Wundversorgung in Pflegeeinrichtungen am
Beispiel des Dekubitus“

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Bild: Marc Thanheiser

Marc Thanheiser

Diplom-Ingenieur Chemietechnik/Biotechnologie (FH)
Stellv. Leiter des Fachgebietes „Angewandte Infektions-und
Krankenhaushygiene“am Robert Koch-Institut Berlin

2. Vortrag: „Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und
Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten“

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Bild: Katrin Petermann

Katrin Petermann

Diplom-Psychologin und psychologische Psychotherapeutin
Referentin der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH

3. Vortrag: „Suchtsensible Pflege“

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„Chronische Wundversorgung in Pflegeeinrichtungen am Beispiel des Dekubitus“

Der Vortrag von Frau Knoll verdeutlichte neben der genauen Definition und Einteilung eingehend die Ursachen für die Entstehung eines Dekubitus sowie die Schwierigkeiten, einen Dekubitus immer anhand seiner visuellen Erscheinung genau einschätzen zu können (Stichwort: „die Spitze des Eisberges“). Anhand von zahlreichen Fallbeispielen wurden zuerst im Vortrag und später im Workshop spezifische Behandlungsstrategien mit den aktuell geeigneten Verbandsstoffen vorgestellt. Besonderes Augenmerk legte Frau Knoll auf die direkten und indirekten Auswirkungen eines Dekubitus für den Bewohner. Als „take-home-Message“ benannte Frau Knoll die zum Teil sehr gute Versorgung der Pflegeheimbewohner durch spezifische Wundexperten, betonte allerdings, dass diese die übrigen Mitarbeiter nicht von der Hautbeobachtung und schnellen Intervention befreien können.

„Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten“

Herr Thanheiser kategorisierte zunächst häufige Infektionen in stationären Pflegeeinrichtungen und erklärte die Funktionsweise und Eigenschaften von Bakterien, Viren und Pilzen. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Ansätze und Strategien für den Umgang bei einer Infektion. Im Workshop haben die Teilnehmer in Gruppenarbeiten verschiedene Arten der Desinfektion näher thematisiert und anhand von Fallbeispielen den konkreten Umgang bei einer Infektion durch Grippeviren, Rotaviren und Skabies (Krätze) simuliert. Die zentrale Botschaft von Herrn Thanheiser ist, dass die effektivste und einfachste Infektionsprävention die strikte Einhaltung der Basishygiene ist. Mit konsequenter Händedesinfektion, regelmäßiger Flächendesinfektion und dem Tragen von Schutzkleidung können viele Infektionen bereits im Vorfeld vermieden werden.

„Suchtsensible Pflege“

Im Vortrag stellte Frau Petermann die unterschiedlichen Formen von Sucht und deren Häufigkeit nach Alter und Geschlecht vor. Zusammen mit den Teilnehmern wurden im anschließenden Workshop die Themen Sucht und Co-Abhängigkeit, Standards in Einrichtungen, Erkennen von problematischem Konsum und Möglichkeiten der Intervention diskutiert. Der Fokus lag auf Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen, wenngleich auch Sucht bei Beschäftigten in der Pflege immer wieder thematisiert wurde.

Für weitere Informationen und zur Unterstützung mittels Mitarbeiterschulungen, steht die Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH allen Pflegeeinrichtungen offen.

     

 

SEMINARÜBERSICHT zukünftigvergangen

Aspekte der bedürfnisorientierten Versorgung von dementiell erkrankten Menschen
22. Schnittstellenseminar
08.05 2019mehr lesen
Palliative Versorgung und Sterbebegleitung
21. Schnittstellenseminar
14.11 2018mehr lesen
Gewalt in der Pflege – Präventions- und Deeskalationstechniken für Gewalt gegen zu Pflegende und Beschäftigte in der Pflege
20. Schnittstellenseminar
16.05 2018mehr lesen
Physiotherapie in der stationären Altenpflege
19. Schnittstellenseminar
22.11 2017mehr lesen
Ernährung im Alter
18. Schnittstellenseminar
23.11 2016mehr lesen
Notfallmedizin in der Geriatrie
17. Schnittstellenseminar
18.05 2016mehr lesen
Multiprofessionelle Zusammenarbeit zur Steigerung der Mobilität bei Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen
16. Schnittstellenseminar
25.11 2015mehr lesen
Chronischer Schmerz – ein ständiger Begleiter – Strategien zum Umgang
15. Schnittstellenseminar
27.05 2015mehr lesen
Umgang mit chronischen Wunden in der stationären Altenpflege
14. Schnittstellenseminar
26.11 2014mehr lesen
Ansätze der Komplementären Medizin und Pflege und Coachingansätze für Ärzte, Pflegende und Therapeuten im Umgang mit Angehörigen
13. Schnittstellenseminar
21.05 2014mehr lesen
Schmerzmanagement und Palliative Care in der stationären Pflege
12. Schnittstellenseminar
27.11 2013mehr lesen
Vielfalt der Medikation – Polypharmazie und Empowerment – Möglichkeiten und Grenzen in der Altenhilfe
11. Schnittstellenseminar
15.05 2013mehr lesen
Personal im Berliner Projekt
10. Schnittstellenseminar
28.11 2012mehr lesen
Optimierung des Versorgungsmanagements im multiprofessionellen Team
9. Schnittstellenseminar
25.04 2012mehr lesen

ERFAHRUNGSBERICHTE

Einrichtungen, Ärzte und Bewohner teilen ihre Erfahrungen, um Einblicke in das Berliner Projekt zu geben.

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VERANSTALTUNGEN

Kommende Veranstaltung:

23. Schnittstellenseminar am 27.11.2019 zum Thema: „Spezielle Herausforderungen in Pflegeeinrichtungen“

Zur Qualitätssicherung und zur Unterstützung der am

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